Weinkunde

 


Weinland Deutschland

Anbaugebiet 7. Nahe

Die Nahe hat im wahrsten Sinne des Wortes eine bewegte Vergangenheit. Durch Vulkanausbrüche und Grabeneinbrüche wechseln die geologischen Formationen alle paar hundert Meter. Deshalb gilt die Nahe als abwechslungsreiches Anbaugebiet mit ebenso facettenhaften Weinen, deren Schwerpunkt deutlich die Weißen bilden.

Die Weinregion rund um die Nahe hat 4.100 Hektar Rebfläche und wird in 6 Großlagen und 310 Einzellagen eingeteilt. An den Rebstöcken hängen vor allem weiße Weine (75%):

Riesling, Müller-Thurgau, Rivaner und Silvaner sowie Weiß- und Grauburgunder, als rote Sorten sind vor allem Dornfelder und Portugieser vertreten. Durch die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit sowie eine Vielzahl angebauter Sorten entstehen in der Weinregion Nahe Weine von grosser geschmacklicher Vielfalt. Die Weinberge ziehen sich entlang der Nahe von Martinstein bis Bingen und in den Tälern von Guldenbach, Gräfenbach und Glan nach Alsenz.

 
 
     
 
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